Frühjahrssitzung am 4. Mai 2012 in Kronberg und Swift-Preisverleihung

Dr. Ursula von der Leyen MdB, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, ist beim 30-jährigen Bestehen der Stiftung Marktwirtschaft Gastrednerin auf dem Frühjahrstreffen in Kronberg.

Die Freunde der Stiftung Marktwirtschaft im Festsaal des Schlosshotel Kronberg im Taunus.

Prof. Theo Siegert (Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Marktwirtschaft) hält die Laudatio auf den SWIFT-Preisträger für Wirtschaftssatire, Jürgen Kaube.

Der SWIFT-Preis für Wirtschaftssatire 2012 geht an Jürgen Kaube, Feuilletonist der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Sonntagszeitung.

Der SWIFT-Preisträger Jürgen Kaube mit seiner Frau sowie den Gratulanten Prof. Bernd Raffelhüschen, Prof. Theo Siegert und Prof. Michael Eilfort (v.l.).

Prof. Michael Eilfort (Vorstand der Stiftung Marktwirtschaft) bedankt sich bei der Hauptrednerin des Frühjahrstreffens, Dr. Ursula von der Leyen MdB.

Prof. Bernd Raffelhüschen (Vorstandsmitglied der Stiftung) sieht in der von der Bundesarbeitsministerin vorgeschlagenen Zuschussrente einen Rückschritt auf dem Weg zum Ehrbaren Staat.

Professor Volker Wieland, Ph.D., neues Mitglied des Kronberger Kreises, verweist auf die in den USA vorherrschende Gleichberechtigung, die er beim Federal Reserve System kennengelernt hat.

Auch Prof. Berthold U. Wigger, ebenfalls neues Mitglied beim Kronberger Kreis, kann auf Erfahrungen in den USA beim Internationalen Währungsfonds zurückgreifen.

Fotos: Kay Herschelmann

30 Jahre Stiftung Marktwirtschaft und Kronberger Kreis mit Ursula von der Leyen als Festrednerin

Beim Frühjahrstreffen der Stiftung Marktwirtschaft und des Kronberger Kreises, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiern, ist Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen zu Gast in Kronberg im Taunus gewesen.

Der Stiftungsratsvorsitzende Prof. Theo Siegert äußerte seine Anerkennung bezüglich ihrer Bemühungen, die Leistungsausweitungen beim Arbeitslosengeld II abzuwehren, die betriebliche Altersvorsorge vor Interventionen aus Brüssel zu bewahren und die aktive Arbeitsmarktpolitik zu begrenzen. Die von ihr in die Diskussion eingebrachte sogenannte Zuschussrente stieß hingegen auf breite Ablehnung in dem Kreis. Eine ausführliche Berichterstattung folgt in unserer nächsten Ausgabe des Blickpunkt Marktwirtschaft.

Ein weiterer Programmhöhepunkt ist die Verleihung des Swift-Preises für Wirtschaftssatire an den Journalisten Jürgen Kaube gewesen:

Der SWIFT-Preis für Wirtschaftssatire geht 2012 an Jürgen Kaube

Die Stiftung Marktwirtschaft hat Anfang Mai zum dritten Mal den SWIFT-Preis für Wirtschaftssatire verliehen. Der Preis geht an Jürgen Kaube, Feuilletonist der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Sonntagszeitung. Mit dem Preis zeichnet die Stiftung Satiriker in ihrer Funktion als Meinungsmultiplikatoren aus und möchte sie ermuntern, sich dem Genre der Wirtschaftssatire zu widmen.

Laut Jury gibt der neue Preisträger in seinen Beiträgen auf seine ganz eigene individuelle Weise Einblick in ein selbstbestimmtes freiheitliches Denken, das klar und unbeirrt auf einer Gesellschaftsordnung basiert, in der Freiheit, Wettbewerb und Verantwortung vielgestaltig vorkommen. Der Volkswirt Kaube weckt damit auch bei eher wirtschaftsfernen Lesern aufgrund seiner feuilletonistischen Herangehensweise und ungewöhnlichen Perspektive das Interesse an der Auseinandersetzung mit marktwirtschaftlichen Mechanismen und ihren Auswirkungen auf Alltag und Gesellschaft. Der SWIFT-Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert.

Mehr Informationen können Sie auf unserer Seite über den SWIFT-Preis finden.

Pressemitteilung zur Verleihung des SWIFT-Preises

Positionspapier zum Thema Mindestlohn

Die Stiftung Marktwirtschaft lehnt die Einführung flächendeckender Mindestlöhne in Deutschland rigoros ab. Lesen Sie hier, weshalb wir einen Mindestlohn nicht nur beschäftigungsschädlich, sondern auch sozialpolitisch untauglich halten: Positionspapier Mindestlohn

Reform der Kommunalfinanzen: Gutachten

Mit dem von der Kommission „Steuergesetzbuch“ unter dem Dach der Stiftung Marktwirtschaft entwickelten Lösungsansatz in Form eines Vier-Säulen-Modells konnte ein in Fachkreisen hochgelobtes Reformkonzept entwickelt werden, das auch in Reihen der Politik beträchtliche Unterstützung gefunden hat.

Das Land Niedersachsen hat jüngst in Abstimmung mit der Stiftung den Vorschlag flächendeckend für alle niedersächsischen Kommunen vom Statistischen Bundesamt durchrechnen lassen.

Zu den Berechnungen (Download)

Bürgergeld – ein tödliches Antidepressivum

Unsere Meinung zum Bürgergeld: Wie man es auch nennen mag, ob solidarisches Bürgergeld oder bedingungsloses Grundeinkommen: Beim Bürgergeld handelt es sich um ein tödliches Antidepressivum. Lesen Sie dazu unser aktuelles

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11.05.2012, 09:14
Je mehr sie haben, desto mehr zu wenig: 30 Mrd. zusätzliche Steuereinnahmen KÖNNTEN, 40 Mrd. neue Ausgaben WERDEN kommen. Ein Trauerspiel.

10.05.2012, 08:54
Nun auch die Bundesbank?: INFLATION dürfe kommen, für Staatsentschuldung, Euro-Hilfen, Abbau deutscher Exporte. Der kleine Mann bezahlt ...

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